Beim E-Auto sind es doch nur 0,25 % — lohnt sich ein Fahrtenbuch überhaupt?
Die Pauschale ist tatsächlich günstig: Für reine Elektroautos bis
100.000 € Bruttolistenpreis werden monatlich nur 0,25 % angesetzt
(darüber 0,5 %; bei Verbrennern durchgehend 1 %). Aber sie ist
unabhängig von deiner tatsächlichen Nutzung — du zahlst sie auch,
wenn du fast ausschließlich beruflich fährst.
Mit einem Fahrtenbuch versteuerst du stattdessen nur den echten Privatanteil an den
Gesamtkosten. Und der Steuervorteil bleibt dabei erhalten: Bei reinen Elektroautos bis
100.000 € wird auch nach der Fahrtenbuchmethode die Abschreibung
beziehungsweise Leasingrate nur zu einem Viertel angerechnet. Je geringer dein
privater Anteil, desto mehr lohnt es sich. Ob es sich in deinem Fall rechnet, hängt von
deinem Privatanteil ab — rechne es einmal mit deinem Steuerberater durch. Diese Seite
ersetzt keine Steuerberatung.
Brauche ich wirklich keine Hardware?
Nein. Dein Tesla erhebt die Daten ohnehin und stellt sie über Teslas offizielle
Schnittstelle bereit. Wir holen sie dort ab. Es gibt keinen OBD-Stecker,
keinen Einbau und keine Box, die Strom zieht oder ausfällt.
Bekommt ihr mein Tesla-Passwort?
Nein — und wir könnten es auch gar nicht speichern. Die Verknüpfung läuft über den
offiziellen Tesla-Login: Du meldest dich auf der Seite von Tesla an
und erteilst dort die Freigabe. Wir erhalten nur einen Zugriffsschlüssel, den du
jederzeit in deinem Tesla-Konto unter „Drittanbieter-Apps" widerrufen kannst.
Weckt das Portal mein Auto auf und leert den Akku?
Nein. Wir fragen dein Auto nicht aktiv ab, sondern empfangen die Daten, die
dein Tesla ohnehin sendet, wenn er wach ist. Ein schlafendes Fahrzeug wird
nicht geweckt. Nur wenn du in Pro selbst auf „Aufwecken" drückst, passiert das —
weil du es willst.
Werden Fahrten automatisch als beruflich oder privat erkannt?
Nein, und das ist Absicht. Ob eine Fahrt beruflich war, weiß nur du — und das Finanzamt
erwartet deine Angabe, keine Vermutung einer Software. Das Portal erfasst die
Fahrt vollständig (Datum, Zeit, Kilometerstände, Adressen); die Zuordnung
machst du mit einem Klick, den Zweck trägst du kurz ein.
Was passiert, wenn ich zwei Wochen nicht ins Portal schaue?
Die Fahrten laufen weiter ein — es geht nichts verloren. Das Portal erinnert dich
per E-Mail, wenn Fahrten nach 3, 5 und 7 Tagen noch unvollständig sind,
und weist dich auf einen offenen Monatsabschluss hin. Ein Fahrtenbuch muss „zeitnah"
geführt werden — die Erinnerungen sind genau dafür da.
Kann ich eine Fahrt nachträglich ändern?
Solange der Monat offen ist: ja — jede Änderung wird aber protokolliert
(alter Wert, neuer Wert, Zeitpunkt). Ist der Monat abgeschlossen, sind Änderungen
gesperrt; selbst der abgelehnte Versuch wird festgehalten. Genau diese
Nachvollziehbarkeit ist es, die ein Fahrtenbuch vor dem Finanzamt trägt.
Funktioniert das mit meinem Tesla?
Model 3, Model Y, Model S und Model X mit aktueller Software werden von Teslas
Schnittstelle unterstützt. Bei älteren Model S und X (vor 2021, Intel-Rechner)
liefert Tesla die Live-Telemetrie nicht offiziell — dort kann es zu Einschränkungen
kommen. Die Fernsteuerung in Pro setzt zusätzlich voraus, dass du den digitalen
Schlüssel im Fahrzeug freigibst. Teste es in den 14 Tagen einfach mit deinem Auto.
Brauche ich eine App aus dem App Store?
Nein. Das Portal läuft im Browser — auf dem Rechner genauso wie auf dem Handy. Du kannst
es auf dem iPhone oder Android-Gerät zum Homescreen hinzufügen, dann
verhält es sich wie eine App, ohne eine zu sein.
Wo liegen meine Daten?
Auf einem Server in Deutschland. Passwörter werden nur als Hash gespeichert, die
Verbindung ist durchgehend verschlüsselt, der automatisch versendete Monatsbericht
zusätzlich als verschlüsseltes PDF. Deine Rohdaten kannst du jederzeit
selbst als JSON oder CSV herunterladen.
Ich fahre mehrere Autos — geht das?
Ja. Alle Fahrzeuge deines Tesla-Kontos werden erkannt; du kannst je Fahrzeug ein
amtliches Kennzeichen hinterlegen und Fahrten, Auswertungen und Exporte jeweils
getrennt filtern.